Liebe Erftstädterin,
lieber Erftstädter,

für die Kommunalwahl am 13. September 2020 bewerbe ich mich um das Amt der Bürgermeisterin unserer Stadt. Auch wenn in der aktuellen Zeit viele von uns Anderes bewegt: Es ist gerade jetzt wichtig, dass wir uns für die Demokratie einsetzen!

Ich möchte dazu beitragen, dass unsere vielfältige Stadt mit ihren 14 Stadtteilen solidarisch zusammenhält und eine gemeinsame Identifikation entwickelt. Sie, die Bürgerinnen und Bürger, werden stolz sein, in Erftstadt zu Hause zu sein.

Sowohl durch meine Tätigkeit in der freien Wirtschaft als auch durch langjährige Führungsverantwortung in der Stadtverwaltung habe ich die Erfahrung gesammelt, die es braucht, um die Stadt zu führen. Seit ich 2014 einstimmig zur technischen Beigeordneten gewählt wurde, habe ich die Stadt und viele von Ihnen gut kennen gelernt. Das von mir geleitete technische Dezernat umfasst ein sehr dynamisches Spektrum. Es ist mein Selbstverständnis als zukünftige Bürgermeisterin das gesamtgesellschaftliche Leben der Stadt aktiv zu unterstützen und zu befördern. Für die Kultur und Sport, für die Wirtschaft, für alt und jung.

Die Corona Krise wird die Weltwirtschaft, wird Europa, Deutschland und auch Erftstadt nachhaltig verändern. In den kommenden Monaten möchte ich mit Ihnen über die wichtigen Zukunftsfragen unserer Stadt ins Gespräch kommen:

Wie sieht eine Heimat aus, in der wir uns sicher bewegen können, die Toleranz und Freiheit für Neues bedeutet und dabei auch Traditionen bewahrt?

Wie gestalten wir eine zukunftsfähige Wirtschaft, die vor Ort Arbeitsplatzstabilität garantiert?

Wie kann lebenslanges Lernen gestaltet werden, das uns alle weiterbringt?

Wie sieht Wohnen aus, das für alle Generationen passende Angebote sichert?

Welche Mobilitätsangebote sind erforderlich, um uns ans Ziel zu bringen?

Als Bürgermeisterin werde ich es als dringende Pflicht ansehen, die gebotene Entwicklung unserer Stadt beherzt anzugehen und die Chancen der Ansiedelung der TH Köln zu nutzen. Dies gelingt jedoch nur, wenn die politischen und ideologischen Gräben endlich überbrückt werden und Zusammenhalt gelingt! Gerade als parteilose Kandidatin sehe ich die Chance, alte Grenzen im Handeln und Denken überwinden zu können. Wichtig ist mir dabei immer das Soziale und das Demokratische.

Ich bin bereit, die Verantwortung für die Führung und Zukunftsgestaltung unserer Erftstadt zu übernehmen. Ich bitte Sie um Ihr Vertrauen und Ihre Stimme.

Ihre
Monika Hallstein